Seit etwas über einer Woche arbeite ich an einem Sachbuch zum Thema “Facebook“. Das hat mir bereits einigen Kollegenspott eingetragen, der vorwiegend nach einem Motto angelegt ist, in dem ein Zug vorkommt und jemand, der aufspringt. Tatsächlich trage ich mich aber schon seit fast zwei Jahren mit dem Gedanken über die populären sozialen Netze zu schreiben. Aber als der Hype um Twitter und Facebook lawinenartig anschwoll, wollte ich nicht Teil dieser medialen Maschine sein. Schließlich habe ich mehrfach öffentlich Kritik an den Social-Media-Missionaren geäußert, die das Thema hochjubeln, um schließlich als Berater dran zu verdienen. Von deren Beratung haben Lieschen und Otto Normaluser nämlich wenig. So kam das Angebot des Verlags Data Becker gerade richtig, ein Buch zu Facebook zu schreiben, das sich inhaltlich und stilistisch strikt an den Leserbedürfnissen und deren Vorwissen orientiert. Eine “journalistische Schreibe” wurde dezidiert erbeten. Da mochte ich dann nicht mehr Nein sagen. [ weiterlesen... ]
In Arbeit: Ein Facebook-Buch
[Upd.] Live-Bloggen mit Google Wave
Alle Waver sind herzlich eingeladen, an einem von mir gestarteten Live-Blog als Google Wave teilzunehmen – es findet sich auf der hiesigen Seite Wave-Blog.
Update: Der/die/das eingebettete Wave funktioniert NICHT im Internet Explorer und leider auch nicht im Opera-Browser…
Ganz Google ist eine Wolke
Seit Anfang des Jahres befasse ich mich mit Google-Applikationen. Dies nicht nur aus reiner Neugier, sondern auch aus praktischen Gründen. Bei einigen Kunden kann ich so vor Ort an Dokumenten arbeiten, die ich sonst vor der Fahrt dorthin auf das Net- oder Notebook bzw. einen USB-Stick kopieren müsste. Stattdessen lege ich neue Dokumente im Zusammenhang mit Kundenprojekte – deren Zustimmung vorausgesetzt – gleich mit Google Text & Tabellen an. So werden sie in der Google-Wolke gespeichert und sind jederzeit und an jedem Ort über einen beliebigen Webbrowser zu öffnen, zu lesen und zu bearbeiten. Lästiges und vor allem fehlerträchtiges Synchronisieren entfällt. Bewährt hat sich die Arbeit in der Google-Wolke aber zuerst in Sachen “Terminkalender“. Da ich schon seit langem nicht mehr mit Microsoft Outlook arbeite, gab es immer Probleme damit, Termine zwischen den verschiedenen Rechnern und dem Mobiltelefon zu synchronisieren. Auf dem stationären PC setze ich auf Mozilla Thunderbird als Mail-Client, erweitert um den Kalender namens Lightning. Ein Lightning-Kalender lässt sich aber nur mithilfe kostenpflichtiger Tools zuverlässig mit dem Nokia 6300 abstimmen. Und da sind da noch die beiden portablen Computer… [ weiterlesen... ]
RB twittert nicht mehr
Kaum sieben Monate habe ich nun an diesem vielgehypten sozialen Medium namens Twitter aktiv partizipiert. Nun bin ich wieder raus. Twitter hat mir keinerlei Nutzen gebracht, und ich kann mir auch für kaum einen Anwender einen ernsthaften und vor allem nachhaltigen Nutzen vorstellen. Am interessantesten fand ich noch den Twitter-Strom, den die AIDA-Cruises rund um Stapellauf und Taufe der neuen AIDAblu anbot. Inzwischen twittern die aber auch nur noch Verweise auf Facebook und die eigene Website. Ein großer Moment war die Twitterei der verschiedenen Organisationen, Aktivisten und Demonstranten rund um die verhinderte Nazi-Demonstration im Februar in Dresden. Aber schon rund um die Aktionen am 1. Mai in Berlin funktionierte Twitter nicht mehr als zuverlässiges Nachrichtenmedium – der Live-Ticker, den die taz anbot, war informativer und genauer. Ärgerlich sind viel der Tweets, die von den notorischen Social-Media-Missionaren abgesetzt werden – diese Beiträge ähneln in Sprache und Intention sehr dem, was Kirchen und Sekten twittern. [ weiterlesen... ]
Neu: Ein Website-Kochbuch
Von Mitte Juli bis Ende Oktober arbeitete ich an einem neuen Buchprojekt. Unter dem Arbeitstitel “Website-Kochbuch” ist ein Buch entstanden, das vollgestopft ist mit dem Know-how, das Selbstständige, Freiberufler und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen brauchen, wenn eine neue, zeitgemäße Website entstehen soll. Viele Dienstleister rund um den Bau und die Pflege von Unternehmens-Websites beklagen, dass ihre Auftraggeber oft überhaupt keine Ahnung davon haben, wie sie ihre Vorstellungen vom neuen Internetauftritt formulieren sollen. Nicht wenige Unternehmer fühlen sich im Gegenzug von Dienstleister oder eigenen, web-kundigen Mitarbeitern nicht ernstgenommen. Das Verhältnis zwischen Firmen und Web-Agenturen ist bisweilen von deutlichem Mißtrauen geprägt. Da aber eine Website mit perfekter Usability und optimalem Angebot an Content und Funktionen für fast jedes Unternehmen ein wichtiger Baustein des Marketings ist, soll das Kochbuch Abhilfe schaffen. [ weiterlesen... ]