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Kooperation Ruhr – ein spannendes Projekt

Mittlerweile hat sich selbst unter den übereifrigsten Social-Media-Beratern die Erkenntnis durchgesetzt, dass kein Unternehmen, keine Organisation und keine Aktion auf Facebook sein muss. Auch der Begriff “virales Marketing” hat über das Jahr 2011 hinweg ein bisschen von seinem Zauber verloren. Trotzdem erweist sich immer mehr, dass Facebook quasi das neue Internet ist. Immer mehr Onliner nutzen das soziale Netzwerk als Allzweckzugang zu Wissen und Kontakten. Dadurch ähnelt die aktuelle Phase den Zeiten, als noch das winzigste Nagelstudio mit Macht eine eigene Website haben wollte. Während so ein Internetauftritt aber relativ unaufwändig und statisch sein kann, wenn er lediglich als Visitenkarte im Virtuellen dienen soll, sind die Ansprüche der Konsumenten an Facebook-Auftritte höher. [ weiterlesen... ]

[ von RB am 16.01.12 in Content-Projekte ] [noch kein Kommentar]

Neu: Die große Social Media- & Online-PR-Bibel

Die große Social Media- & Online-PR-BibelDas zweite Buchprojekt des Jahres basiert auf meinem Buch “Erfolgreiche Online-PR” aus dem Frühjahr 2009. Auch dieses Werk wurde von Grund auf aktualisiert und überarbeitet. Als ich den Vorläufer um den Jahreswechsel 2008/09 schrieb, war ich gegenüber den Möglichkeiten, soziale Netze für die Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen, äußerst skeptisch, zu sehr war ich durch das Second-Life-Desaster jener Jahre geprägt. Deshalb spielte Social Media damals nur eine Nebenrolle. Das ist bei der “Großen Social Media- & Online-PR-Bibel” ganz anders. Die Praxiserfahrung der vergangenen zwei Jahre zeigt deutlich, dass Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige gut beraten sind, sich zumindest mit Facebook intensiver zu befassen. Denn je stärker Facebook quasi zum “Parallel-Internet” wird, desto mehr bietet sich auch für PR-Aktivitäten an. Im Buch behandele ich aber auch die vielen anderen Kanäle, die man zu Social Media zählt. So sind fast 150 Seiten voller Informationen, Anregungen und Praxistipps hinzugekommen.

Natürlich habe ich auch die konstruktive Kritik und die vielen Anregungen aus dem Kreise meiner Leser aufgenommen und manche Ungenauigkeit ausgebügelt und Neues ergänzt. Das gilt in besonderem Maße für das Kapitel über die Online-Pressearbeit. Gerade zu diesem Thema konnte ich in den Jahren 2009/10 wertvolle Erfahrungen sammeln und in der Beratungspraxis anwenden. Viele Anregungen stammen aus den Workshops für Pressearbeiter unter dem Titel “Meet the Press”, die ich zwischen Mitte 2007 und Anfang 2010 leitete.
Ansonsten bin ich mit dem Wort “Bibel” im Buchtitel nicht besonders glücklich und frage mich auch, ob es einen Unterschied zwischen “Social-Media-PR” und “Online-PR” gibt. Aber der Verlag war der Ansicht, dass beides dem Absatz des Buches förderlich wäre. Dem hatte ich wenig entgegenzusetzen.

[ von RB am 05.09.11 in Buchprojekte ] [noch kein Kommentar]
[ Tags: Data Becker > Freiberufler > Öffentlichkeitsarbeit > Online-PR > Public Relations > Selbstständige > Social Media > Unternehmen > Unternehmenskommunikation ]

Neu: Einfach starten mit Facebook

Einfach starten mit FacebookJetzt ist beim Verlag Data Becker mein neues Facebook-Buch erschienen. Dabei handelt es sich um eine grundsätzlich überarbeitete, aktualisierte und erweiterte Version dieses Titels aus dem Vorjahr. Entstanden ist das Manuskript bereits im Frühjahr, Mitte Mai ging es ins Lektorat. Das bedeutet, dass inzwischen schon wieder mehr als zwei Monate vergangen sind. Und das heißt im Facebook-Kosmos: Vieles ist nicht mehr wie es war. Dieser Effekt war mir vorher bewusst, deshalb habe ich an einigen Stellen die Konkretisierung weggelassen und nur das Prinzip einer Funktion oder Darstellung beschrieben.

Nun stelle ich mit Entsetzen fest, dass gut 20 Prozent aller Screenshots schon nicht mehr den Status quo zeigen, sondern wieder veraltet sind. Das hat bei mir die Grundsatzfrage aufgeworfen, ob es überhaupt noch sinnvoll ist, zu den volatilen Dingen im Web Bücher zu schreiben, also real in der Hand zu haltende Druckerzeugnisse. Mir scheint gerade für Bücher dieses Typs das eBook die richtige Publikationsform, weil hier nicht nur extrem zeitnah veröffentlicht, sondern auch kontinuierlich aktualisiert werden kann. Da müsste man dem Käufer allerdings auch eine Art “Abo” anbieten, sodass er sich die aktualisierten Fassungen jederzeit herunterladen kann. Und damit würde sich die Distribution von Sach- und Fachliteratur der von Software mit den Prinzipien von Update und Upgrade sehr annähern.

[ von RB am 29.08.11 in Buchprojekte ] [noch kein Kommentar]
[ Tags: Data Becker > Facebook > Social Media > soziale Netzwerke ]

Ich brauch kein Tablett

Anfangs habe ich mich über die iPad-Käufer lustig gemacht. Das tue ich meistens, wenn irgendeine Hardware auf den Markt kommt und von einem hysterischen Hype begleitet wird. Das bleibt nach gut 30 Jahren im Umfeld der Computerbranche nicht aus. Und als PR-Mensch weiß ich natürlich zu gut, wer welche Wellen wie erzeugt. Beim iPad fanden sich – wie schon zuvor beim iPhone und anderen Apple-Produkte – reihenweise willige Missionare, die viel Zeit darauf ver(sch)wendeten, die Menschheit vom Nutzen des Tablett-Computers zu überzeugen. Und dafür nicht etwa entschädigt wurden, sondern auch noch überhöhte Investitionen riskierten – wie bei Apple üblich. Dabei fand ich das Konzept grundsätzlich spannend. Was auch damit zu tun hat, dass ich vor einiger Zeit relativ lange für Wacom tätig war, den berühmten Hersteller von Grafiktabletts; also, diese Geräte mit Stifteingabe. Bei Grafik-Designern sind die sehr beliebt, und für manche Aufgaben immer noch beinahe unentbehrlich. Im Zuge dieser Betreuung habe ich natürlich immer ein kleines Wacom-Tablett am PC gehabt, als Mausersatz. Das bringt Vorteile: Man kann den Mauszeiger direkt platzieren, ohne dass man rumschieben muss. Da wo die Stiftspitze auf das Tablett trifft, wird der Cursor auf dem Bildschirm auftauchen. Ich habe mich dann auch daran gewöhnt, handschriftliche Notizen einzugeben, Markierungen auf Dokumente zu malen und mich an der Computergrafik zu versuchen. Just an der Schwelle zum Tablet-PC – befeuert von Wacom-Technologie – war ich dann nicht mehr für dieses Unternehmen unterwegs und verpasste die nächsten Schritte. Dabei fand ich die Idee, direkt auf dem Monitor zu navigieren, naheliegend und logisch. [ weiterlesen... ]

[ von RB am 17.06.11 in Dies&Das ] [noch kein Kommentar]

Leben in der Wolke

Wolken haben mich schon immer fasziniert. Seit ein paar Jahren fotografiere ich sie in allen Lebenslagen – rund 5.000 Aufnahmen sind so zusammengekommen, ein Teil davon ist öffentlich auf Picasa zu sehen. Apropos Picasa: Natürlich habe ich die Fotos, die sich andere Leute anschauen können sollen, in der Google-Wolke abgelegt. Denn es ist ja ein großes Missverständnis, dass Cloud-Computing etwas ganz Neues, Tolles, Hippes ist. Im Gegenteil: Seitdem es das Internet gibt, gibt es auch Ansätze von Datenwolken, und spätestens mit der Ankunft von webbasierten Mail-Services wie GMX, Web.de, Hotmail etc. haben Millionen Internetnutzer persönliche Daten in Wolken gehalten. Anfangs waren es “nur” empfangene und gesendete E-Mails. Schon um das Jahr 2000 herum tricksten fähige Entwickler die Plattformen aus, indem sie Tools schufen, mit denen man auch andere Daten dauerhaft im Mail-Account speichern konnte. 2004 wurde Flickr gestartet, die Plattform für Bilder in der Wolke. Ein Jahr später kam YouTube als Pendant für Videos. Der Hype rund um die Clouds wurde von zwei Seiten befeuert. Die Leute von Amazon boten bereits 2002 ihre so genannten “Web Services” an, die im Wesentlichen die Möglichkeit mit sich brachten, eigene Daten auf Amazon-Servern abzulegen – geboren wurde die Idee angesichts der extremen Überkapazitäten der Server des Unternehmens. Zweite Startrampe für den Boom war GMail, der Maildienst von Google, der im Jahr 2004 antrat. Denn diese Plattform erlaubte es von Anfang an, auch die Daten von Anhängen dauerhaft im Mail-Account abzulegen. [ weiterlesen... ]

[ von RB am 12.06.11 in Dies&Das ] [noch kein Kommentar]

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