Das hat es lange nicht mehr gegeben: Ein Computer ist in aller Munde. Und zwar nicht nur bei Freaks und Nerds, sondern auch bei Otto Normalanwender. Das Gerät kommt vom bewährten taiwanesischen Hersteller Asus und heißt EeePC (sprich: “ie-pie-cie”). Die drei E im Namen stehen dreimal für das Adjektiv “easy”. Einfach soll er zu bedienen sein, auch für Menschen ohne PC-Erfahrung. Das wird erreicht durch ein vorinstalliertes Linux-System mit simpler Benutzeroberfläche. An Bord ist neben einem Firefox-Browser auch das Open-Office-Paket sowie gut 40 weitere Programme. Leicht ist der EeePC und mit knapp 300 Euro absolut erschwinglich.
Schon als ich die ersten Vorberichte über dieses – ja, was? – Notebook las, hatte ich das Konzept ins Herz geschlossen. Und als ich dann Anfang Dezember zum ersten Mal einen EeeePC für wenige Stunden in den Händen hatte, war ich ein bisschen verliebt. Denn schon seit zig Jahren wünsche ich mir einen portablen Rechner, der nicht mehr ermöglichen muss als Surfen, Mailen, Schreiben und Rechnen. Dieses Notebook ist also beinahe mein Traumrechner. Und zu diesem Gerät wollte ich unbedingt ein Buch schreiben. Mein Verlag (Smartbooks) ließ sich schnell überzeugen, und jetzt warte ich sehnsüchtig auf die Lieferung meines eigenen EeePC – laut Amazon soll das zwischen dem 05. und dem 07.02. der Fall sein.
Braucht irgendwer ein Buch zu diesem Kleincomputer, wird sich mancher fragen? Ich denke, dass ein flott geschriebenes Büchlein die bekannt holprigen Druckwerke von Asus prima ergänzen könnte und dass sicher mancher, der mit dem EeePC in das mobile Computern einsteigt, für Tipps & Tricks dankbar sein wird.
Dass der kleine Asus ein großer Verkaufserfolg in Deutschland wird, ist jetzt schon abzusehen: Bereits kurz nach seiner offiziellen Vorstellung nahm der EeePC die ersten beiden Plätze in der Amazon-Hitliste der Notebooks ein. Zudem höre ich dieser Tage ungewöhnlich oft von Leuten in meiner Umgebung, sie hätten einen oder sogar zwei oder drei EeePC bestellt – einen für sich und je einen für die Kinder. Ich schätze, dieses Computerchen könnten zum Standardrechner für Schüler aller Altersklassen werden, weite Teile der Studentenschaft erobern und nicht zuletzt auch in vielen Haushalten mit älteren Mitbürgern eine Rolle spielen.