Der Branchenverband Bitkom ermittelte im Rahmen seiner jährlichen Studie im Jahr 2008, dass 17 Prozent aller Internetuser an mindestens einem Forum beteiligt sind. Das entspricht immerhin rund 12 Millionen Bundesbürger – bei steigender Tendenz. Dagegen nehmen sich die knapp 4 Millionen Facebook-Konten hierzulande eher bescheiden aus; ganz zu schweigen von den angeblich 1,8 Millionen Twitter-Nutzern. Während aber um diese Bestandteile des Social-Media-Kosmos’ ein schier unerträglicher Hype wie seinerzeit im Falle von Second Life veranstaltet wird, bleiben die guten, alten Diskussionforen im Schatten.
Keiner kennt die genaue Zahl, aber Experten schätzen, dass im deutschsprachigen Raum mindestens sechs, vielleicht sogar deutlich über zehn Millionen solcher Plattformen betrieben werden. Aus Sicht der Online-PR am interessantesten sind Foren, in denen Hobby- und Konsumententhemen diskutiert werden. Die Palette reicht vom Hifi-Forum über Foren zu Reisezielen und -veranstaltern bis zu Foren, in denen die Teilnehmer über Automarken und -modelle oder gar Fertighausanbieter sprechen.
Jedes Unternehmen, dessen Produkte oder Dienstleistungen so verhandelt werden, ist gut beraten, diese Kanäle sorgfältig zu monitoren. Wie das geht, habe ich in meinem Buch “Erfolgreiche Online-PR” beschrieben.