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Kooperation Ruhr – ein spannendes Projekt

Mittlerweile hat sich selbst unter den übereifrigsten Social-Media-Beratern die Erkenntnis durchgesetzt, dass kein Unternehmen, keine Organisation und keine Aktion auf Facebook sein muss. Auch der Begriff “virales Marketing” hat über das Jahr 2011 hinweg ein bisschen von seinem Zauber verloren. Trotzdem erweist sich immer mehr, dass Facebook quasi das neue Internet ist. Immer mehr Onliner nutzen das soziale Netzwerk als Allzweckzugang zu Wissen und Kontakten. Dadurch ähnelt die aktuelle Phase den Zeiten, als noch das winzigste Nagelstudio mit Macht eine eigene Website haben wollte. Während so ein Internetauftritt aber relativ unaufwändig und statisch sein kann, wenn er lediglich als Visitenkarte im Virtuellen dienen soll, sind die Ansprüche der Konsumenten an Facebook-Auftritte höher.

Erwartet wird ständig aktualisierter Content, viel Neues, am liebsten im Bild oder Bewegtbild. Schick designte Willkommen-Seite helfen auf Facebook wenig, die Zahl der Likes im gewünschten Maß zu erhöhen. Wer eine Seite geliked hat und nun auch teilt, schickt ja seine Freunde dorthin, und die wollen etwas vorfinden, was sie reizt, die Seite ebenfalls zu liken und/oder die Inhalte zu abonnieren.

Das ist das Prinzip, nachdem ich zur Zeit im Auftrag des Initiativkreises Ruhr und der RAG-Stiftung den Social-Media-Auftritt des Ideenwettbewerbs “Kooperation Ruhr” begleite.
Basis ist eine Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI), die übergreifende Kooperationen zur wichtigsten Methode erklärt, das Ruhrgebiet attraktiver zu machen. Eingeladen sind die Kommunen und Kreise des Ruhrgebiets sowie der unmittelbar angrenzenden Kreise und Orte, sowie Vereine, Verbände, Bürgergruppen und einzelne Bürger. Diese sollen Vorschläge für sinnvolle Kooperationen machen. Ausgelobt werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 350.000 Euro.

Allen Beteiligten ist bewusst, dass die Initiative für Wettbewerbsbeiträge immer von Personen stammen wird. Das macht den Einsatz von Facebook und Twitter sinnvoll, denn diese Social-Media-Werkzeuge wenden sich konkret an Menschen.

Gestartet wurde der Wettbewerb mit einer Podiumsdiskussion in der Essener Weststadthalle am 11.01.2012. Die zugehörige Facebook-Seite ist bereits seit Mitte Dezember online. Kurze Videoclips von der Veranstaltungen wurden zeitnah im YouTube-Kanal des Wettbewerbs veröffentlicht, die Links auf Facebook verbreitet.

Unterfüttert wird die Kampagne für den Wettbewerb – die Bewerbungsfrist endet zum 30.04.2012 – mit einer kleinen Viralaktion, über die an dieser Stelle noch zu berichten sein wird.

[ von RB am 16.01.12 in Content-Projekte ]

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