Seit etwas über einer Woche arbeite ich an einem Sachbuch zum Thema “Facebook“. Das hat mir bereits einigen Kollegenspott eingetragen, der vorwiegend nach einem Motto angelegt ist, in dem ein Zug vorkommt und jemand, der aufspringt. Tatsächlich trage ich mich aber schon seit fast zwei Jahren mit dem Gedanken über die populären sozialen Netze zu schreiben. Aber als der Hype um Twitter und Facebook lawinenartig anschwoll, wollte ich nicht Teil dieser medialen Maschine sein. Schließlich habe ich mehrfach öffentlich Kritik an den Social-Media-Missionaren geäußert, die das Thema hochjubeln, um schließlich als Berater dran zu verdienen. Von deren Beratung haben Lieschen und Otto Normaluser nämlich wenig. So kam das Angebot des Verlags Data Becker gerade richtig, ein Buch zu Facebook zu schreiben, das sich inhaltlich und stilistisch strikt an den Leserbedürfnissen und deren Vorwissen orientiert. Eine “journalistische Schreibe” wurde dezidiert erbeten. Da mochte ich dann nicht mehr Nein sagen. [ weiterlesen... ]
Alle Beiträge zum Thema "Buchprojekte"
In Arbeit: Ein Facebook-Buch
Neu: Ein Website-Kochbuch
Von Mitte Juli bis Ende Oktober arbeitete ich an einem neuen Buchprojekt. Unter dem Arbeitstitel “Website-Kochbuch” ist ein Buch entstanden, das vollgestopft ist mit dem Know-how, das Selbstständige, Freiberufler und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen brauchen, wenn eine neue, zeitgemäße Website entstehen soll. Viele Dienstleister rund um den Bau und die Pflege von Unternehmens-Websites beklagen, dass ihre Auftraggeber oft überhaupt keine Ahnung davon haben, wie sie ihre Vorstellungen vom neuen Internetauftritt formulieren sollen. Nicht wenige Unternehmer fühlen sich im Gegenzug von Dienstleister oder eigenen, web-kundigen Mitarbeitern nicht ernstgenommen. Das Verhältnis zwischen Firmen und Web-Agenturen ist bisweilen von deutlichem Mißtrauen geprägt. Da aber eine Website mit perfekter Usability und optimalem Angebot an Content und Funktionen für fast jedes Unternehmen ein wichtiger Baustein des Marketings ist, soll das Kochbuch Abhilfe schaffen. [ weiterlesen... ]
Mein neues Buch: Erfolgreiche Online-PR
Die vergangenen zweieinhalb Monate standen ganz im Zeichen eines Buchprojekts. Für den altehrwürdigen Computerbuchverlag Data Becker habe ich einen Titel verfasst, der sich um Online-PR dreht und sich ganz besonders Selbstständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen wendet. Dabei stand das pragmatische Vorgehen im Vordergrund und nicht das Mitschwimmen im Web-2.0-Hype-Strom. Leider sind die Mitglieder der beschriebenen Zielgruppe viel zu oft und viel zu sehr den Artikeln von Journalisten, die wenig Ahnung haben, und den öffentlichen Äußerungen selbsternannter Berater ausgesetzt, die gern auch bei den Kleinen Honorare absahnen wollen.
Das Buch “Erfolgreiche Online-PR” soll den Betroffenen Unternehmern und Entscheidern in erster Linie zeigen, wie PR überhaupt funktioniert und wie sie das Internet für ihre Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können. Denn: Online-PR ist kostengünstig und wirkungsvoll – leider aber auch zeitintensiv.
Im Gegensatz zu einer Mehrheit der PR-Schaffenden halte ich die Medienarbeit im Zeitalter der virtuellen Kommunikation für sekundïür. Deshalb sind den Themen “Pressemitteilungen” und “Pressebereich im Web” auch nur eins von über zwanzig Kapiteln gewidmet. Ausgehend von der Grunderkenntnis, dass Public-Relations-Instrumente und -Maßnahmen nicht mehr können als den Bekanntheitsgrad zu steigern und ein profiliertes Image zu vermitteln, geht es mehr darum, die vielen virtuellen Kanäle für die Selbst- und Unternehmendarstellung zu nutzen sowie den eigenen Internetauftritt im Hinblick auf die PR zu optimieren. [ weiterlesen... ]
Update: Mein Buch zum EeePC

Update: Mein Praxisbuch zum EeePC ist nun lieferbar. Es kann u.a. beim EDV-Buchversand und bei Amazon bestellt werden.
Vor rund zehn Wochen habe ich angekündigt, ein Buch zum kleinen EeePC zu verfassen. Nun liegt das Projekt in den letzten Zügen; ein Cover-Entwurf existiert (siehe Abbildung), und das Manuskript geht gerade in den Satz. Dass es nicht ganz einfach werden würde, dieses Projekt möglichst schnell und in den andauernden Boom des Kleinen hinein fertigzustellen, war mir von vornherein klar. Zumal es ja mit der Lieferbarkeit des Geräts im ersten Quartal schlecht bestellt war. Nun wollte ich nicht das Risiko eingehen, über ungelegte Eier zu schreiben, sondern wollte mit der Arbeit ganz bewusst erst beginnen, nachdem ich den EeePC in den Händen hatte. So verzichtete ich darauf, die Passagen über die eingebaute Linux-Version anhand irgendeiner Softwareemulation zu verfassen oder die üblichen Erklärungen zum ebenfalls mitgelieferten OpenOffice ohne Tests am Kleinen abzusondern. So fand mein schwarzer EeePC genau am 07.02.2008 sein neues Heim und wurde umgehend zum Objekt der Untersuchungen.
Dabei zeigte sich rasch, dass ein Besitzer mit mittelprächtigen Windows-Erfahrungen sehr schnell mit dem Computerchen klar kommen, dass er aber zum angepassten Einsatz – gerade im mobilen Bereich – einige Tricks und Kniffe brauchen würde. Ich habe mich deshalb beim einfachen EeePC-Buch darauf konzentriert, praxisorientierte Kurzanleitungen mit mehr oder weniger anspruchsvollen Tipps zu kombinieren. So zeigt das Buch, wie man mit dem EeePC per Handy ins Internet kommt, wie man mit dem Kleinen über einen DVB-T-Stick fernsehen kann und wie man die Kooperation zwischen dem Winzling und einem Apple iPod erquicklich gestaltet.
Natürlich hat sich das Konzept während der Arbeit mehrfach verändert. Denn viele Dinge fielen mir erst auf, als ich den EeePC tatsächlich benutzte – also im Ernstfall. So konnte ich auf etliche Themen verzichten und selbst in der Gemeinde der EeePC-Freaks wenig bekannte Fakten aufnehmen.
Wann genau das Buch in Druck gehen wird und wann es in den Buchläden und bei Amazon gekauft werden kann, weiß ich zurzeit noch nicht. Ich werde den Termin des Erstverkaufstags aber natürlich hier vermelden.
Ein Buch zum EeePC
Das hat es lange nicht mehr gegeben: Ein Computer ist in aller Munde. Und zwar nicht nur bei Freaks und Nerds, sondern auch bei Otto Normalanwender. Das Gerät kommt vom bewährten taiwanesischen Hersteller Asus und heißt EeePC (sprich: “ie-pie-cie”). Die drei E im Namen stehen dreimal für das Adjektiv “easy”. Einfach soll er zu bedienen sein, auch für Menschen ohne PC-Erfahrung. Das wird erreicht durch ein vorinstalliertes Linux-System mit simpler Benutzeroberfläche. An Bord ist neben einem Firefox-Browser auch das Open-Office-Paket sowie gut 40 weitere Programme. Leicht ist der EeePC und mit knapp 300 Euro absolut erschwinglich.
Schon als ich die ersten Vorberichte über dieses – ja, was? – Notebook las, hatte ich das Konzept ins Herz geschlossen. Und als ich dann Anfang Dezember zum ersten Mal einen EeeePC für wenige Stunden in den Händen hatte, war ich ein bisschen verliebt. Denn schon seit zig Jahren wünsche ich mir einen portablen Rechner, der nicht mehr ermöglichen muss als Surfen, Mailen, Schreiben und Rechnen. Dieses Notebook ist also beinahe mein Traumrechner. Und zu diesem Gerät wollte ich unbedingt ein Buch schreiben. Mein Verlag (Smartbooks) ließ sich schnell überzeugen, und jetzt warte ich sehnsüchtig auf die Lieferung meines eigenen EeePC – laut Amazon soll das zwischen dem 05. und dem 07.02. der Fall sein.
Braucht irgendwer ein Buch zu diesem Kleincomputer, wird sich mancher fragen? Ich denke, dass ein flott geschriebenes Büchlein die bekannt holprigen Druckwerke von Asus prima ergänzen könnte und dass sicher mancher, der mit dem EeePC in das mobile Computern einsteigt, für Tipps & Tricks dankbar sein wird.
Dass der kleine Asus ein großer Verkaufserfolg in Deutschland wird, ist jetzt schon abzusehen: Bereits kurz nach seiner offiziellen Vorstellung nahm der EeePC die ersten beiden Plätze in der Amazon-Hitliste der Notebooks ein. Zudem höre ich dieser Tage ungewöhnlich oft von Leuten in meiner Umgebung, sie hätten einen oder sogar zwei oder drei EeePC bestellt – einen für sich und je einen für die Kinder. Ich schätze, dieses Computerchen könnten zum Standardrechner für Schüler aller Altersklassen werden, weite Teile der Studentenschaft erobern und nicht zuletzt auch in vielen Haushalten mit älteren Mitbürgern eine Rolle spielen.