Anfang Dezember wurde die neue Website der Eurobase GmbH in Luxemburg fertig. Die Aufgabenstellung bestand darin, auf Basis des Contents der vorher existierenden Website einen völlig neuen Internetauftritt zu schaffen. Der sollte ein völlig neues Screen-Design bekommen und zudem auf Basis eines Content-Management-Systems realisiert und betrieben werden. Die Deadline für die Live-Schaltung war abhängig von der Veröffentlichung eines Fachbeitrags im DCHV-Newsletter, dessen Leser natürlich bei Interesse gleich auf eine moderne, vollständige Website treffen sollten. Dieser Beitrag sollte in der ersten Dezember-Woche veröffentlicht werden. Obwohl das erste Briefing erst am 18.10.2008 stattfand und die Arbeit am Projekt erst in der letzten Oktoberwoche begonnen werden konnte, stand die neue Website mit je rund 70 Seiten in zwei Sprachen termingerecht. Dabei bewährte sich eine Methodik zur Content-Entwicklung, die ich bereits bei der Erstellung der neuen Website der RAG Montan Immobilien angewendet hatte: Das Content-Drehbuch.
Alle Beiträge zum Thema "Content-Projekte"
Eurobase: Neue Website
RAG Montan Immobilien: Neue Website
Bereits seit Juli des Jahres hat die RAG Montan Immobilien GmbH (vorher: Montane Grundstücksgesellschaft mbH – MGG) eine neue Website. Sowohl die Umfirmierung als auch der neue Internetauftritt entstanden, weil der RAG-Konzern aus gutem Grund ein einheitliches Erscheinungsbild für alle Töchter anstrebte. So war beim Projekt einerseits das grundsätzliche Screen-Design vorgegeben und andererseits die Nutzung eines Content-Managementsystems, das konzernweit eingesetzt wird. In einer relativ frühen Phasen lernte ich so das CMS namens Trafomat der Essener Web-Agentur Trafo2 kennen. Dabei handelt es um eine Eigenentwicklung der erfreulich bodenständigen Internetexperten von der Alfredstraße, die recht einfach gestrickt, aber deshalb auch leicht zu lernen und zu beherrschen ist. Schnell war auch klar, dass eine Übernahme des Contents von der alten MGG-Website nicht funktionieren würde, da die neue Struktur eine andere Vorgehensweise bei Stil und Länge der Texte und auch beim Bildmaterial erfordern würde.
Die Lösung bestand darin, ein vollständiges Drehbuch für den neuen Auftritt zu schreiben. Die Basis bestand in einer Powerpoint-Präsentation, mit der die komplette Sitemap Seite für Seite abgebildet wurde. Als Layout für die Folien kam das bereits fertige Screen-Design zum Einsatz, sodass zu jedem Zeitpunkt der optische Rahmen der geplanten Seiten erkennbar war und der Content sofort passend erzeugt werden konnte. Es zeigte sich erneut, dass die Offline-Darstellung einer neuen Website im zukünftigen Look gerade denjenigen hilft, sich das Endergebnis vorzustellen, die nicht tagtäglich an Websites arbeiten. Durch diese Methode konnte der Prozess zudem so beschleunigt werden, dass die Umstellung auf die neue Website rechtzeitig zur Bekanntgabe des neuen Unternehmensnamen am 21.07.2008 fertig wurde. Die Vorlaufzeit betrug dabei lediglich fünf Wochen.
Ist Bloggen noch trendy?
Da haben sich ein paar sehr alte Bekannte zusammengefunden, die – ähnlich wie ich – schon seit zwanzig Jahren beruflich mit der IT, dem persönlichen Computer und dann ab ’94 herum mit dem Internet zu tun haben. In einer Rundmail formuliert einer der Beteiligten, Dr. Michael Kausch, Ex-Microsoft-Pressesprecher und Inhaber der PR-Agentur Vibrio, die Sache so:
“was kommt dabei heraus, wenn sich der herausgeber der computerwoche christoph witte, der seo-experte alexander holl, der publizist und analyst tim cole, das internet-urgestein ossi urchs und der inhaber einer kleinen feinen pr-agentur (also ich) zusammentun um das web 2.0 zu erobern?”
Eurobase: Händlerstudie Caravan & Reisemobil
Es gibt ja immer wieder Märkte zu entdecken. Ich hatte bisher keinerlei Berührungspunkte mit der Caravan-&-Reisemobil-Branche. Das hat sich durch meine Tätigkeit für das Luxemburger Softwarehaus Eurobase geändert. Seit über 20 Jahren versorgt das inhabergeführte Unternehmen Kreditinstitute, Banken, Versicherungen sowie Automobil-, Caravan- und Wohnmobilhersteller in Europa und Asien mit hochwertigen webbasierten, mobilen und lokalen Softwarelösungen. Standen zunächst Projekte im Vordergrund, bei denen mit Hilfe von Finanzdienstleistungen die finanzielle Machbarkeit höherwertiger Produkte dargestellt wurde, entwickelt Eurobase seit einiger Zeit erfolgreiche Produktkonfiguratoren und Verkäuferarbeitsplätzen; u.a. für SEAT, Skoda und Fendt.
Die Leute von Eurobase schätzen, dass der europäische Caravan- und Wohnmobilmarkt in Bezug auf den Einsatz elektronischer Werkzeuge für Vertriebsprozesse gegenüber der Kfz-Branche sechs bis sieben Jahre Rückstand aufweist. Das war der Ausgangspunkte für die in diesen Tagen fertiggestellte Händlerstudie. Rund 50 Wohnwagen- und Wohnmobilhändler aus Deutschland wurden dabei telefonisch bzw. per Fax zu verschiedenen Themen rund um ihre Branche, insbesondere aber über die Nutzung des Internets und elektronischer Tools befragt. Daraus entstand ein Dokument mit der statistischen Auswertung von rund 40 Fragen. Das Bild der Branche, das dabei entstanden ist, dürfte für Insider wenig Überraschungen bieten. Anders sieht das für Wirtschaftsanalysten aus, die bisher nur über wenig Informationen über diesen Markt verfügten. Deshalb wird die Studie demnächst auch Medienvertretern angeboten werden.
An dem Projekt war ich von Beginn beteiligt. Gemeinsam mit den Vertretern von Eurobase entwickelte ich den Fragebogen, besorgte die statistische Auswertung und verfasste die erläuternden und intepretierenden Texte. So wurde die Eurobase-Händlerstudie 2008 zu einem klassischen Content- und Kommunikationsprojekt.
Evia – die neue griechische Insel
Selbst Griechenlandkenner stutzten im vergangenen Sommer als es hieß, Waldbrände hätte große Schäden auf Evia angerichtet. Denn unter diesem Namen ist die zweitgrößte Insel Griechenlands hierzulande kaum bekannt. Da wissen die Interessierten mit dem Wort “Euböa” meist mehr anzufangen. Dabei ist dieser Name nur eine unzureichende Umschrift des griechischen ???????, das man immer schon Evia ausspricht. Ob es am alten Namen liegt? Jedenfalls ist diese Region Griechenlands hierzulande weitgehend unbekannt. Und das obwohl es eine ausgereifte touristische Infrastruktur gibt, die besonders von den Festlandsgriechen, aber auch von Franzosen gern genutzt wird. Das gut 175 Kilometer lange Eiland, das sich eng ans Festland anschmiegt und an einigen Stellen nur einen Steinwurf von ihm entfernt liegt, bietet alles, was Nordeuropäer an Griechenland lieben – und mehr. Die mehrere Tausend Jahre alten Thermalbäder im Norden haben sich dem Wellness-Trend aufs beste angepasst. In der Mitte findet man im Darfys-Massiv jede Menge Möglichkeiten zum Wandern, Klettern und Mountainbiken. Im eher trockenen Süden findet der Reisende schließlich schon fast klischeehafte Buchten, Häfen und viel Sonne. [ weiterlesen... ]