Zugegeben: Der extreme hiesige Hype, der von zwei Handvoll Journalisten und Web-Aktivisten rund um den Jahreswechsel 08/09 betrieben wurde, hat mich skeptisch gemacht, was Bedeutung und Nutzen von Twitter angeht. Obschon ich dort bereits im Februar 2008 einen Account eröffnet hatte, habe ich in der Zwischenzeit weder getwittert, noch bin ich irgendwelchen Twitterern gefolgt. Als Mensch des gebundenen Wortes schien mir allein schon die Beschränkung auf 140 Zeichen Indiz genug dafür, dass mehr als Banalitäten mit dem Dienst nicht zu kommunizieren sind.
Vor gut zwei Wochen haben ich mich selbst davon überzeugt, dass man selbst über Gehyptes nur negativ reden und schreiben sollte, wenn man es zumindest eine kurze Zeit ausprobiert hat. Also twittere ich nun unter Rainersacht. Wie lange das Experiment dauern wird, ist offen. Ich merke aber schon nach kaum einer Woche, dass kaum ein Anlass geeignet ist für einen sinnvollen Tweet – das gilt zumindest für mich und mag bei anderen Menschen anders sein. Man wird sehen.
Seit einiger Zeit surfe (ja, man darf dieses Unwort doch noch manchmal verwenden…) ich regelmäßig und systematisch die Webseiten der wichtigsten deutschen PR-Agenturen an. Das hat damit zu tun, dass ich vor Jahren, in meiner Zeit als Bereichsleiter bei Trimedia Deutschland, in die Entwicklung der ersten gemeinsamen Site für die Agenturen in den europäischen Ländern involviert war. Nun war damals das Topmanagement hierzulande ausgesprochen ungebildet in Sachen Internet. Entsprechend schwierig war der Prozess – und langwierig dazu. Nun hat die internationale
Wenn man mit der Kommunikation zu tun hat, fallen einem häufig Powerpoint-Präsentationen in die Hände. Also tatsächlich Dateien im PPT-Format, die man sich ansehen soll oder eventuell zu bearbeiten hat. Ich persönlich stoße dabei auf zwei Phänomene, über die ich immer wieder staune. Das verbreitetste Phänomen äußert sich darin, dass die Elemente von Folie zu Folie unterschiedlich groß und nicht exakt an derselben Stelle positioniert sind. Beim schnellen Durchblättern hüpfen so Wörter, Logos und Linien fröhlich hin und her. Wenn ich mir die Folien dann genauer ansehe, stelle ich meistens fest, dass der Hersteller das Prinzip von Layout-Vorlagen und Folienmastern weitestgehend ignoriert hat. Das zweite Phänomen macht mir noch mehr zu schaffen, obwohl es leichter zu erklären ist. Bei Präsentationen dieses Typs wird auf ein den Folienmaster gleich ganz verzichtet. Beziehungsweise: Der umfasst lediglich ein Hintergrundbild, das für eine minimale Einheitlichkeit der Folien sorgt. Ansonsten sind alle Elemente immer einzeln auf die Folien “gemalt”. Das merkt man hauptsächlich daran, dass Text nicht in den Layout-Bereichen steht, sondern in Textfeldern. Die werden vermutlich bei Bedarf mit dem entsprechenden Werkzeug aufgezogen und gefüllt.