Seit Anfang des Jahres befasse ich mich mit Google-Applikationen. Dies nicht nur aus reiner Neugier, sondern auch aus praktischen Gründen. Bei einigen Kunden kann ich so vor Ort an Dokumenten arbeiten, die ich sonst vor der Fahrt dorthin auf das Net- oder Notebook bzw. einen USB-Stick kopieren müsste. Stattdessen lege ich neue Dokumente im Zusammenhang mit Kundenprojekte – deren Zustimmung vorausgesetzt – gleich mit Google Text & Tabellen an. So werden sie in der Google-Wolke gespeichert und sind jederzeit und an jedem Ort über einen beliebigen Webbrowser zu öffnen, zu lesen und zu bearbeiten. Lästiges und vor allem fehlerträchtiges Synchronisieren entfällt. Bewährt hat sich die Arbeit in der Google-Wolke aber zuerst in Sachen “Terminkalender“. Da ich schon seit langem nicht mehr mit Microsoft Outlook arbeite, gab es immer Probleme damit, Termine zwischen den verschiedenen Rechnern und dem Mobiltelefon zu synchronisieren. Auf dem stationären PC setze ich auf Mozilla Thunderbird als Mail-Client, erweitert um den Kalender namens Lightning. Ein Lightning-Kalender lässt sich aber nur mithilfe kostenpflichtiger Tools zuverlässig mit dem Nokia 6300 abstimmen. Und da sind da noch die beiden portablen Computer… [ weiterlesen... ]
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Ganz Google ist eine Wolke
Ein Buch zum EeePC
Das hat es lange nicht mehr gegeben: Ein Computer ist in aller Munde. Und zwar nicht nur bei Freaks und Nerds, sondern auch bei Otto Normalanwender. Das Gerät kommt vom bewährten taiwanesischen Hersteller Asus und heißt EeePC (sprich: “ie-pie-cie”). Die drei E im Namen stehen dreimal für das Adjektiv “easy”. Einfach soll er zu bedienen sein, auch für Menschen ohne PC-Erfahrung. Das wird erreicht durch ein vorinstalliertes Linux-System mit simpler Benutzeroberfläche. An Bord ist neben einem Firefox-Browser auch das Open-Office-Paket sowie gut 40 weitere Programme. Leicht ist der EeePC und mit knapp 300 Euro absolut erschwinglich.
Schon als ich die ersten Vorberichte über dieses – ja, was? – Notebook las, hatte ich das Konzept ins Herz geschlossen. Und als ich dann Anfang Dezember zum ersten Mal einen EeeePC für wenige Stunden in den Händen hatte, war ich ein bisschen verliebt. Denn schon seit zig Jahren wünsche ich mir einen portablen Rechner, der nicht mehr ermöglichen muss als Surfen, Mailen, Schreiben und Rechnen. Dieses Notebook ist also beinahe mein Traumrechner. Und zu diesem Gerät wollte ich unbedingt ein Buch schreiben. Mein Verlag (Smartbooks) ließ sich schnell überzeugen, und jetzt warte ich sehnsüchtig auf die Lieferung meines eigenen EeePC – laut Amazon soll das zwischen dem 05. und dem 07.02. der Fall sein.
Braucht irgendwer ein Buch zu diesem Kleincomputer, wird sich mancher fragen? Ich denke, dass ein flott geschriebenes Büchlein die bekannt holprigen Druckwerke von Asus prima ergänzen könnte und dass sicher mancher, der mit dem EeePC in das mobile Computern einsteigt, für Tipps & Tricks dankbar sein wird.
Dass der kleine Asus ein großer Verkaufserfolg in Deutschland wird, ist jetzt schon abzusehen: Bereits kurz nach seiner offiziellen Vorstellung nahm der EeePC die ersten beiden Plätze in der Amazon-Hitliste der Notebooks ein. Zudem höre ich dieser Tage ungewöhnlich oft von Leuten in meiner Umgebung, sie hätten einen oder sogar zwei oder drei EeePC bestellt – einen für sich und je einen für die Kinder. Ich schätze, dieses Computerchen könnten zum Standardrechner für Schüler aller Altersklassen werden, weite Teile der Studentenschaft erobern und nicht zuletzt auch in vielen Haushalten mit älteren Mitbürgern eine Rolle spielen.