Seit etwas über einer Woche arbeite ich an einem Sachbuch zum Thema “Facebook“. Das hat mir bereits einigen Kollegenspott eingetragen, der vorwiegend nach einem Motto angelegt ist, in dem ein Zug vorkommt und jemand, der aufspringt. Tatsächlich trage ich mich aber schon seit fast zwei Jahren mit dem Gedanken über die populären sozialen Netze zu schreiben. Aber als der Hype um Twitter und Facebook lawinenartig anschwoll, wollte ich nicht Teil dieser medialen Maschine sein. Schließlich habe ich mehrfach öffentlich Kritik an den Social-Media-Missionaren geäußert, die das Thema hochjubeln, um schließlich als Berater dran zu verdienen. Von deren Beratung haben Lieschen und Otto Normaluser nämlich wenig. So kam das Angebot des Verlags Data Becker gerade richtig, ein Buch zu Facebook zu schreiben, das sich inhaltlich und stilistisch strikt an den Leserbedürfnissen und deren Vorwissen orientiert. Eine “journalistische Schreibe” wurde dezidiert erbeten. Da mochte ich dann nicht mehr Nein sagen. [ weiterlesen... ]
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In Arbeit: Ein Facebook-Buch
Mein neues Buch: Erfolgreiche Online-PR
Die vergangenen zweieinhalb Monate standen ganz im Zeichen eines Buchprojekts. Für den altehrwürdigen Computerbuchverlag Data Becker habe ich einen Titel verfasst, der sich um Online-PR dreht und sich ganz besonders Selbstständige, Freiberufler sowie kleine und mittlere Unternehmen wendet. Dabei stand das pragmatische Vorgehen im Vordergrund und nicht das Mitschwimmen im Web-2.0-Hype-Strom. Leider sind die Mitglieder der beschriebenen Zielgruppe viel zu oft und viel zu sehr den Artikeln von Journalisten, die wenig Ahnung haben, und den öffentlichen Äußerungen selbsternannter Berater ausgesetzt, die gern auch bei den Kleinen Honorare absahnen wollen.
Das Buch “Erfolgreiche Online-PR” soll den Betroffenen Unternehmern und Entscheidern in erster Linie zeigen, wie PR überhaupt funktioniert und wie sie das Internet für ihre Öffentlichkeitsarbeit einsetzen können. Denn: Online-PR ist kostengünstig und wirkungsvoll – leider aber auch zeitintensiv.
Im Gegensatz zu einer Mehrheit der PR-Schaffenden halte ich die Medienarbeit im Zeitalter der virtuellen Kommunikation für sekundïür. Deshalb sind den Themen “Pressemitteilungen” und “Pressebereich im Web” auch nur eins von über zwanzig Kapiteln gewidmet. Ausgehend von der Grunderkenntnis, dass Public-Relations-Instrumente und -Maßnahmen nicht mehr können als den Bekanntheitsgrad zu steigern und ein profiliertes Image zu vermitteln, geht es mehr darum, die vielen virtuellen Kanäle für die Selbst- und Unternehmendarstellung zu nutzen sowie den eigenen Internetauftritt im Hinblick auf die PR zu optimieren. [ weiterlesen... ]