Leseprobe: Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte (die letzten 10 Seiten)
Wir kriegen viel mit von der Welt, auch wenn es so aussieht, als hätten die karibischen Inseln mit allem, was sonst noch so auf dem Globus passiert, wenig zu tun. Das liegt daran, dass viele von uns nach Amerika gehen oder nach Europa. Jeder hat Verwandte in den USA, in England oder in Frankreich. Und dann sind da ja auch noch die Touristen. Gut, viel Kontakt zu denen gibt es nicht. Die Leute, die mit Kreuzfahrtschiffen kommen, die bleiben meist nur einen Tag, steigen morgens ab, lassen sich zu irgendeinem Strand fahren und kehren abends zurück. Andere verbringen ein oder zwei Wochen in einem Ressort, das von hohen Zäunen umgeben ist. Da kommen nur die Einheimischen rein, die da arbeiten. [Lesezeit ca. 12 min] „Leseprobe: Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte (die letzten 10 Seiten)“ weiterlesen
Leseprobe: Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte (die ersten 10 Seiten)
Dass mir das noch passieren würde. Sie strahlte mich an, weiße Zähne, schwarze Augen. Sie lächelte mich mit einer Liebe an, die ich gerne früher gesehen hätte, als ich noch jung war. Mir war nicht klar, ob ich das aushalten würde. Vielleicht hatte ich aber auch darauf gehofft, dass diese Reise eine unerwartete Wende bringen würde.
Auf das Ziel bin ich zufällig gestoßen. Einmal im Leben wollte ich in die Karibik. Mit Rosi war ich immer nach Skan-dinavien gefahren, nach Dänemark mit den Kindern, nach Schweden und Norwegen allein. Sie hatte eine Art Allergie gegen den Süden, nein, keine Sonnenallergie, auch keine nachweisbaren Probleme mit der Hitze, einfach ein Unwohl-sein, das sie entdeckte bei unserem einzigen Urlaub an der Costa Brava, den wir nach sechs Tagen abbrachen, weil es ihr schlecht ging.[Lesezeit ca. 9 min] „Leseprobe: Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte (die ersten 10 Seiten)“ weiterlesen
Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte: Jetzt bestellen!
Und darum geht’s: Walter hat Rosi verloren. Nach über vierzig Jahren Ehe. Weil er nicht weiß, was er tun soll, macht er eine Reise. Nicole, seine älteste Tochter, ist skeptisch. Sein Sohn Martin interessiert sich nicht. Und Marie, das Nesthäkchen, ist schon vor Jahren abgehauen. Auf der Insel lernt Walter Gwen kennen. Sie verlieben sich ineinander, der alte Mann aus Deutschland und die junge Frau von Dominica. Sie will eine Zukunft, und er will noch einmal Hoffnung schöpfen. Es kommt etwas dazwischen. Und keiner weiß, wie es weitergeht.[Lesezeit ca. 2 min] „Alle Hoffnung – eine unmögliche Liebesgeschichte: Jetzt bestellen!“ weiterlesen
Bleiben – ein Heimatroman: Betteln um Bewertungen und Rezensionen
So langsam lerne ich, wie man als sogenannter „Selfpublisher“ Marketing für seine Bücher betreiben kann. Der wichtigste Baustein ist die Rezension (samt Bewertung).
In diesem Sinne möchte ich alle Leserinnen und Leser bitten, vielleicht doch einmal auf Amazon eine Besprechung und ein paar Sterne zu hinterlassen. Danke im Voraus!
Die Jobs der frühen Jahre (2): Das Schulkollegium beim Regierungspräsidenten
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Während des Studiums sollte es etwas Seriöseres und Besserbezahltes sein, da half der Gang zum Arbeitsamt, zur Studentenvermittlung. Da saß man da und wurde aufgerufen. Entweder indem ein/e Arbeitsbeamte/r so etwas in den Raum rief wie „Hat jemand Erfahrung mit Gartenarbeit?“ oder per Termin. Und wenn man einmal bei einem Job den Fuß in der Tür hatte, konnte man in allen Ferien wiederkommen. So ging’s mir mit dem Schulkollegium beim Regierungspräsidenten, dem Amt, das für die Verwaltung der Besoldung von Lehrern an höheren Schulen zuständig war, die dann vom Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) durchgeführt wurde.[Lesezeit ca. 5 min] „Die Jobs der frühen Jahre (2): Das Schulkollegium beim Regierungspräsidenten“ weiterlesen
Falsch abgebogen
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An diesem heißen Junitag bleibt Albert im Bett. Er liegt unter der warmen Winterdecke und schwitzt. Kann sich nicht entscheiden aufzustehen. Überhaupt kann er sich schon seit einiger Zeit nicht entscheiden, was er tun soll. Sein Freund Klaus hat einmal gesagt: Es gibt keine Fehlentscheidungen, nur Entscheidungen. Und hat hinzugefügt, dass man sich das Leben vorstellen kann, wie eine Fahrt über ein komplexes Straßennetz mit vielen Gabelungen und Kreuzungen oder Kreisverkehren. Wenn man kein Ziel hat, ist es egal, wann und wo man abbiegt – man kommt irgendwohin. Hat man aber ein Ziel, ist es gut, wenn man ein Navi oder eine Straßenkarte besitzt. Albert ist sich nicht sicher, ob er je ein Ziel hatte. Gut, er wollte schon als Jugendlicher nichts anderes werden als Künstler. Nur hatte er keine Vorstellung davon, was das bedeutet. [Lesezeit ca. 4 min] „Falsch abgebogen“ weiterlesen
Die Jobs der frühen Jahre (1): Laufbursche, Hilfsarbeiter, Zeitschriftenausträger
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Keine Ahnung, wie die Situation heute ist, aber in den Sechziger- und Siebzigerjahren war es für Schüler und Studenten kein Problem, Ferien- und dauerhafte Nebenjobs zu finden. Bevor 1971 das Bafög eingeführt wurde, waren Studierende ohne wohlhabende Eltern auf solche bezahlte Arbeit sogar oft angewiesen. Legendär die Geschichten von taxifahrenden Langzeitstudenten, die letztlich bei diesem Job hängenblieben. Genau wie Tausende von jungen Männern und Frauen, die als Aushilfskellner begannen und dann selbst zu Gastronomen wurden. Ich war nie Droschkenkutscher oder Kellner, aber dazu später mehr. Hier soll nur von meinen Jobs in den Sechzigern die Rede sein. [Lesezeit ca. 6 min] „Die Jobs der frühen Jahre (1): Laufbursche, Hilfsarbeiter, Zeitschriftenausträger“ weiterlesen
Die Botschaft vom Weltgeist
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In der Nacht vom siebten auf den achten Januar 2026 empfing Friedrich Kurt Hohenlechner eine Botschaft. Als er am Morgen erwachte, war die Botschaft in seinem Hirn so präsent, dass er sie niederschreiben konnte. Er wusste nicht, woher sie stammte, wer sie ihm eingeflüstert hatte und was sie bedeutete. Hier das, was er notiert hat: [Lesezeit ca. 3 min] „Die Botschaft vom Weltgeist“ weiterlesen
Kreuzfahrten – Episode 13: Thanksgiving 1998 auf Grand Cayman
Wir fühlten uns urlaubsreif. Schließlich waren wir bereits seit Saisonbeginn an Bord. Manni schlug vor, ein paar Tage auf Grand Cayman einzuschieben. Immerhin steuerte die AIDA zum ersten – und soweit ich weiß auch letzten – Mal den Hafen von George Town an. [Lesezeit ca. 6 min] „Kreuzfahrten – Episode 13: Thanksgiving 1998 auf Grand Cayman“ weiterlesen
Mein Freund, der Mörder
Nach der Haftentlassung hat er den Mädchennamen seiner Frau angenommen. Eigentlich heißt er auch nicht Udo, so nenne ich ihn. „Heimtückisch“, sagte er, als er zum ersten Mal mit mir offen über seine Tat sprach, „ich kannte das Wort gar nicht, wusste nicht, was es bedeutet. Oder auch arglistig. Was heißt denn das? Musste mir mein Anwalt erst erklären. Und, ja, ich habe meine damalige Frau heimtückisch und arglistig umgebracht.“ [Lesezeit ca. 3 min] „Mein Freund, der Mörder“ weiterlesen
Kanne Eistee
Weiter auseinander konnten Meinungen kaum liegen als die zwischen Siw und ihm. Der Seminarleiter ordnete eine Pause an, um zu verhindern, dass aus dem Disput ein handfester Streit wurde. Unbeabsichtigt trafen sie sich in der Teeküche oben auf der Empore. Sie beobachtete ihn, wie er mit einer Kanne und dem Wasserkocher hantierte. [Lesezeit ca. 2 min] „Kanne Eistee“ weiterlesen
Montreux, der Jazz und ich
10. Juni 1967: Der Vater stirbt
Das Gewitter konnte sich nicht lösen. Über Tag war es schwül geworden. Jetzt hingen dunkelgraue Wolken wie reife Trauben über der Stadt. Aus allen Richtungen war fernes Donnergrollen zu hören, und überall am Horizont zeigte sich seit Stunden Wetterleuchten. Die Familie hatte sich im Wohnzimmer versammelt. Die Mutter und der älteste Sohn waren im Krankenhaus, wo der Vater zum zweiten Mal innerhalb dreier Wochen operiert wurde. Zuhause warteten die beiden anderen Kinder auf Nachrichten aus der Klinik. Tante Dora und Onkel Hermann passten auf den mittleren Sohn und die kleine Schwester auf. Außerdem waren auch Onkel Martin und Tante Lotte anwesend sowie Frau Binder, die alte Nachbarin, und Herr Roeder, Arbeitskollege und guter Freund des Vaters. [Lesezeit ca. 6 min] „10. Juni 1967: Der Vater stirbt“ weiterlesen
Rostock!
Es ist die Stadt meiner Träume, und ich nenne sie Rostock. Viele meiner Träume spielen sich in dieser Stadt ab, die in Wahrheit nicht die geringste Ähnlichkeit mit dem real existierenden Rostock hat. Die Namensgebung beruht auf einer Eingebung, die ich eines Morgens im Aufwachen und nach einem Traum in dieser Stadt hatte: Sie soll Rostock heißen. [Lesezeit ca. 3 min] „Rostock!“ weiterlesen
