Zoutelande 2026 – ein Urlaubsbericht

Die gute Nachricht zuerst: Wir haben die extrem heißen Tage vom Montag vergangener Woche bis zum Freitag überlebt. Lustig war das nicht, denn auch hier in Zoutelande wurde es bis zu 35 Grad warm. Geplant war etwas anderes. Ausgangspunkt war, dass im Haus der Aufzug ausgetauscht werden sollte. Weil unser alter Sloughi-Rüde Clooney erhebliche Probleme damit hat, die Treppe hinunter- und hinaufzukommen, wollten wir den Urlaub so legen, dass wir zumindest zwei Wochen während der Aktion im Urlaub verbringen wollten. Dazu hatten wir eine schöne Ferienwohnung am Tegernsee für den Anfang Juni gemietet. Und dann wurde die Bauzeit verschoben; die Arbeiten sollten am 15. Juni beginnen und bis zu sechs Wochen dauern. Um trotzdem die gewünschten vierzehn Tage nicht zu Hause zu sein, stornierten wir den geplanten Urlaub in Bayern und entschieden uns, wieder einmal nach Zoutelande zu reisen. [Lesezeit ca. 11 min] „Zoutelande 2026 – ein Urlaubsbericht“ weiterlesen

Wie mir die KI beim Schreiben hilft

Das Bekenntnis der polnischen Literatur-nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk, sie benutze beim Schreiben eine KI, hat eine kontroverse Diskussion zum Thema ausgelöst, weiter befeuert durch die mithilfe von mit KI verfassten politischen Reden sowie dem kruden „KI-Experiment“ des Springer-Presse-Bosses Döpfner. Ich habe das Glück (oder Pech), seit gut 40 Jahren mit der sogenannten „künstlichen Intelligenz“ konfrontiert zu sein, also nicht erst seinem Beginn des ChatGPT-Hypes. Deshalb betrachte ich die aktuellen generativen Systeme wie eben ChatGPT, Microsoft Copilot, Google Gemini, Perplexity und Claude Sonett – um nur die zu nennen, die ich aktuell nutze – mit einiger Gelassenheit und verwende sie mit der gebotenen Skepsis, auch und gerade, wenn ich sie als Helfer in meinen Schreibprozessen verwende. [Lesezeit ca. 6 min] „Wie mir die KI beim Schreiben hilft“ weiterlesen

Ich bin ein Vulgärpazifist

Ja, ich gestehe: Ich bin immer noch Pazifist und werde es auch für den Rest meines Lebens bleiben. Auch wenn Kriegsertüchtigungsminister und ihre Nachplapperer diese Haltung abwertend „Vulgärpazifismus“ nennen. Selbst in Zeiten, in denen Robert Habeck und Campino erklären, heutzutage würden sie den Kriegsdienst nicht mehr verweigern. Ich habe diesen Kriegsdienst in den Siebzigerjahren verweigert, und es hat acht Jahre in drei Instanzen gedauert, bis man mich als KDV anerkannt hat. Immer noch lehne ich jede Form kriegerischer Auseinandersetzung ab. Immer noch gilt, was ich in der ersten Instanz zu Protokoll gab und was bei den Prüfern ungläubiges Staunen auslöste: Ich würde lieber unverletzt in einem besetzten Land leben als bei der militärischen Verteidigung seiner Freiheit verwundet zu werden oder zu sterben. [Lesezeit ca. 2 min] „Ich bin ein Vulgärpazifist“ weiterlesen

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